Mittwoch, 14. Juni 2017

Welcher von 16 bist du?

Ich weiß nicht, ob es euch ähnlich geht wie mir - aber ich habe mir schon immer gern die Zeit mit Psychotests in Frauenzeitschriften oder auf Internetseiten vertrieben. Generell finde ich es schön mehr über sich selbst zu erfahren und zu schauen ob das was man ankreuzt dann tatsächlich mit der Realität übereinstimmt. Aus dem Grund lese ich vermutlich auch so einen Quatsch wie Horoskope. 😏

Irgendwann bin ich dann zufällig via Pinterest auf 16personalities gestoßen und fand es sofort faszinierend eine Persönlichkeitsbeschreibung mit allen Stärken, Schwächen und Eigenarten von sich selbst herauszubekommen. Denn eigentlich konnte ich noch nie genau sagen, was  mir besonders liegt und worin ich noch Übung benötige. Beziehungsweise warum ich manchmal so bin wie ich bin.

Nach der Theorie von Myers-Briggs existieren 16 verschiedene Grundpersönlichkeiten, die auf die am stärksten ausgeprägten Charaktereigenschaften eines Menschen heruntergebrochen sind und dafür entwickelt wurden um so ein komplexes Thema wie menschliche Persönlichkeiten kategorisieren zu können. Natürlich sind die Ergebnisse nur Richtwerte, dennoch finde ich sie sehr interessant. Am Ende kommt eine Kombination aus fünf Buchstaben heraus, die euch verrät wie ihr am ehesten handelt, was also eurem Typ entspricht.
Die fünf Persönlichkeitsaspekte, die näher beleuchtet werden, sind Verstand, Energie, Natur, Taktiken und Identität


Der Verstand beschreibt wie ihr mit anderen Menschen interagiert, ob ihr also eher intro- (I) oder extrovertierte (E) Persönlichkeiten seid. Die Energie gibt an wie ihr die Welt betrachtet und Informationen am besten verarbeitet. Hier könnt ihr entweder intuitiv (N) oder realistisch (S) geprägt sein. Eure Natur, sagt euch wie ihr am besten Entscheidungen trefft oder mit Emotionen umgeht, ob ihr also eher rational und taff seid (T) oder sensibel seid und auf euer Herz hört (F).  Außerdem verrät euch die Taktik wie eure Herangehensweise an Aufgaben oder Probleme ist. Diese kann sowohl planend (J) als auch suchend und improvisierend (P) sein. Zum Schluss noch die Identität, welche aufzeigt wie überzeugt man von seinen eigenen Entscheidungen ist. Entweder ist man hier ruhig und macht sich wenige Sorgen (A) oder man ist eher perfektionistisch und sorgt sich um seinen Ruf (T).

Klingt vielleicht erst mal kompliziert, aber erschließt sich eigentlich ziemlich schnell wenn man den Test macht. Also gebt dem Ganzen eine Chance, wenn euch interessiert welcher Persönlichkeitstyp ihr seid. Möglicherweise hilft es euch ja euch selbst besser einzuschätzen und anderen genauer zu erklären warum ihr eben so seid wie ihr seid. 

Ich bin übrigens ein INFJ-A, ein Advokat. 👌😉
Und welcher von den 16 seid ihr?



Mittwoch, 10. Mai 2017

Thirteen Reasons Why

Tote Mädchen lügen nicht. Ein Titel, den ich schon vor Netflix kannte. Das erste Mal hielt ich das Buch vor einigen Jahren in der Hand, selbst nur halb Erwachsener, halb Kind. Ich wollte mir ein neues Buch kaufen, las ein paar Zeilen auf der ersten Seite. Spannend. Und trotzdem wanderte es nicht über die Theke und wurde gegen Scheine getauscht. 
Heute bereue ich diese Entscheidung etwas.

Denn als ich vor einigen Monaten gehört habe, dass Selena Gomez sich momentan an einer Serienverfilmung von dem Bestseller versucht, war meine erste Reaktion: "Das war doch das Buch, dass beinahe mir gehörte." Ich speicherte den Gedanken irgendwo in meinem Hinterkopf ab und entschied IRGENDWANN mal diese Serie anzusehen. Irgendwann kam schneller als erwartet.

Nachdem ich nun seit letzten Monat auch endlich zu den "Netflix and Chill"-Leuten gehöre (😆😇), bin ich nach all dem Tumult um die Serie auf Facebook und Co. am traurigen Blick von Hannah Baker auf dem Startbild hängen geblieben und habe die dreizehn Folgen, mit gewaltiger Länge von 50 Minuten, in wenigen Tagen durchgesuchtet. Denn während anfangs noch die typischen Jugendproblemchen den Inhalt prägten, wurde es mit der Zeit immer düsterer und verstrickter. Alles andere als leichte Kost am Abend.

Obwohl ich beinahe bis zum Schluss genau zu wissen schien, dass ich Hannahs Gründe für einen Selbstmord nicht nachvollziehen könnte, hat sich am Ende doch die Erkenntnis durchgesetzt, dass Suizid wohl häufig das Resultat eines Schneeballeffekts ist. Unvorhersehbar für alle Mitmenschen, quälend auf schleichenden Schritten für die Betroffenen. Also in diesem Sinne doch nachvollziehbar. Aber unverständlich.

Am erschütternsten ist der Fakt, dass Hannah hätte geholfen werden können, wenn die Leute aufmerksamer gewesen wären und auch wenn sie diesen mehr Vertrauen geschenkt hätte. Als Außenstehender ist das natürlich leichter gesagt als getan, wenn man sich selbst nie in solchen Situationen befand. Dennoch sollte es die Menschen zum Nachdenken anregen und definitiv rücksichtsvoller mit anderen umzugehen. Stichwort: Slutshaming!

Jedenfalls ist die Serie tiefgründiger als Selena Gomez, das Disney-Sternchen, vermuten lässt. Und definitiv eine zweite Staffel mit mehr Antworten wert und wer etwas anderes behauptet, hat wohl nicht gut genug aufgepasst!




Samstag, 22. April 2017

Make it happen

Crowdfunding - dieses Wort verbinde ich aus irgendeinem Grund mit Krebskranken, die ihre letzten Wünsche erfüllen wollen oder mit Start-Ups, die eine innovative Idee mit dem nötigen Kleingeld an den Markt bringen wollen. Das dieser Begriff aber viel mehr als nur Wirtschaft und Krankheit bedeutet, wäre mir bisher nie in den Sinn gekommen. 

Mein Freund, der sein Studium in Kürze beendet und dann vermutlich ins 40-jährige Arbeitsleben geschickt wird (klingt irgendwie deprimierend),  hat mich heute zum Nachdenken gebracht. Er möchte seinen Traum vom Reisen verwirklichen und sich nach dem Studium eine kurze Auszeit gönnen. Auf den Färöer Inseln. Backpacken, Wandern, die Natur inhalieren. Ganz so wie in "Into the Wild" oder "Wild - Der große Trip", vielleicht kennt ihr die Filme. Allein reisen und sich sicher auch ein Stück selbstfinden. Eine wunderschöne Idee, finde ich. Die Finanzierung möchte er über das Crowdfunding-System hinbekommen und genau an diesem Punkt fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Crowdfunding kann für jeden etwas sein. Es ist da um Träume Wirklichkeit werden lassen und auf die Unterstützung von Menschen zu bauen, die dich verstehen. Erst jetzt wird mir die Bedeutung und Tragweite dieser modernen Spendensammel-Aktion richtig bewusst und ich finde sie wundervoll. Jeder, der eine kreative Idee besitzt und sich auf seine Ziele fokussiert, hat die Möglichkeit die Dinge zu erreichen, die er sich vornimmt. Alles was man braucht ist eben nur Durchhaltevermögen und ein bisschen Mut! 

Ob es nun um die Finanzierung mit Crowdfunding oder ganz andere Träume im Leben geht, ich denke, dass wichtigste ist, das wir Handeln um unser Leben so zu gestalten, wie wir es gern hätten. Denn heute ist so viel möglich um sich seine Herzenswünsche zu erfüllen, man muss nur aktiv werden und kurz aus seinem Traumschloss ausbrechen um die Fiktion zur Wirklichkeit werden zu lassen. Make it happen! 



Donnerstag, 6. April 2017

Meine Top 3 Lieblings-Youtuber

Obwohl nun ja die warme Jahreszeit begonnen hat und draußen die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und die Bienen schon fleißig ihre Runden um die Pflaumenbaumblüten drehen, möchte ich euch heute eine kleine Inspiration für graue Tage liefern. In den letzten Monaten hatte ich unglaublich viel freie Zeit und konnte mich deshalb ganz gekonnt dem Faulenzen und damit auch vielfältigen Themen im Internet widmen, vielleicht ist gerade deshalb ja auch dieser Blog entstanden. Vorzugsweise mussten für meine Unterhaltung dann verschiedenste Youtube-Videoblogger herhalten. 

Und falls das Aprilwetter sich phasenweise überlegen könnte uns viel Regen und dicke, graue Wolken zu bescheren, ist es eventuell gar nicht so verkehrt mal in diverse Youtubevideos hinein zu schnuppern. Deshalb habe ich hier für euch meine Top 3 Youtuberinnen: 


 1. In der Lifestyle-Kategorie und zur Inspiration, aber auch für humorvolle Videos oder Themen zum Nachdenken sehe ich mir total gern Jacko Wusch an. Diese Frau ist einfach so inspirierend, offenherzig und witzig. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und hat  einen ziemlich speziellen und teilweise stumpfsinnigen Humor, was mich anfangs ein wenig abgeschreckt hat, aber mit der Zeit lernt man einen ganz wundervollen Teil ihrer Persönlichkeit kennen und wird dadurch unterhalten und kann sich gleichzeitig Gedanken über das eigene Leben, seine Träume und Ziele machen. Jacko steht auch für Nachhaltigkeit und lebt als digitale Nomadin. Es ist super schön ihr zuzusehen wie sie gemeinsam mit ihrem Freund die Welt bereist und nebenbei ihr Hobby zum Beruf gemacht hat! Da flammt in einem auch immer etwas das Fernweh auf. Sie selbst hat zum Thema Reisen einen Blog und zeigt dort wie man mit wenig Geld die Welt entdecken kann. 



2. Um beim Thema Reisen und Alltagsinspiration zu bleiben und damit das Format der Vlogs anzuschneiden habe ich mir Manda ausgesucht. Marie und Alex nehmen einen auf sympathische und fröhliche Weise mit durch ihr Leben, das sowohl von Alltag, Events, Studium, Surfen aber auch von wundervollen Reisen geprägt ist. Ursprünglich bin ich von Maries Hauptkanal snukiful auf den Videoblog des Paares gestoßen und dann begeistert dabei geblieben, da es ideal ist um es nebenbei einfach mal zu schauen. Für alle, die Vlogs lieben ein Muss!


3. Und zum Schluss noch für alle etwas, die auf Beautybloggerinnen stehen, aber mal über den Tellerrand hinausschauen wollen: Portgas D Alex. Die authentisch, sympathische Hamburgerin zeigt nämlich nicht nur wie man sich schön und natürlich schminken kann, sondern kann mit ihren Chemiekenntnissen bei der Aufklärung von Inhaltsstoffen ziemlich viel Neues für uns Normalverbraucher ans Licht bringen. Sie gibt Tipps wie man sich selbst gesund hält und sich von der Beautyindustrie nicht immer jeden Mist aufquatschen lässt und versucht sich momentan sogar an einem minimalistischen Lebensstil. Ein sehr vielfältiger und aufklärender Kanal, der zum Nachdenken anregt. Ein großer Pluspunkt ist zudem ihr süßer Dackel Loki, weswegen man natürlich auch einschalten kann! ;)

Mittwoch, 15. März 2017

Wochenendtrip #1: Hannover

Nachdem die Semesterferien nun begonnen haben und ich erstaunlich viel freie Zeit habe, hatte ich gemeinsam mit meiner Mama geplant mal zu verreisen. Ein kleiner Wochenendtrip um eine neue Stadt kennenzulernen und mal wieder ausgiebig Shoppen zu gehen - nach einiger Recherche fiel unsere Wahl schließlich auf Hannover. 

Letzten Donnerstag traten wir dann unsere vierstündige Fahrt mit dem Auto an und erkundeten am Nachmittag den Kern der Stadt und waren gleich begeistert von der Vielzahl der Geschäfte und wie eng diese doch auf einem Fleck liegen. Nach einem ausgiebigen Abendessen beim Italiener fielen wir total müde ins Bett.

Am nächsten Morgen war unsere erste Mission einen geeigneten Ort zum Frühstücken zu finden, was gar nicht so einfach ist für jemanden, der so entscheidungsunlustig ist wie ich. Nach unserer Stärkung konnte das Shoppingerlebnis beginnen und wir arbeiteten uns mehrere Stunden durch Primark, H&M, Gina Tricot und Co. 

An unserem letzten Tag, den Samstag, an dem die Stadt sowieso vollkommen überfüllt war, haben wir uns dem Kulturteil unserer Reise gewidmet und die schönen Seiten von Hannover gesehen, die kleinen Plätze, schönen Gebäude und Parkanlagen. Zugegeben zuerst habe ich gedacht "Mann, ist das 'ne hässliche Stadt!", aber nun habe ich mich mit dieser Stadt angefreundet und würde jederzeit wieder einen Besuch dort hin wagen.



   

Samstag, 4. März 2017

Jetzt ist die beste Zeit

Mit dem neuen Jahr kommen immer auch die  neuen Vorsätze. Ich weiß noch ganz genau, wie der Silvesterabend in mir die Gefühle weckte etwas komplett Neues anzufangen und mich dadurch weiterzuentwickeln. Ich kann mir vorstellen jeder kennt diese Gedanken. Man möchte sportlicher, hübscher, gesünder, besser in der Schule oder Uni und irgendwie generell aktiver sein. 

Für jeden aber schwinden die guten Vorsätze spätestens wenn die letzten Funken Neujahrsstimmung verflogen sind und sich etwas erneut in unserem Leben breit macht, was uns in unserer Comfort Zone nur noch weiter bestärkt - der Alltag. 

Mit dem Beginn des Frühlings und einigen Stunden an freier Zeit, dachte ich mir: Dieses Jahr soll es ein bisschen anders laufen. All die Ziele, die ich mir am Anfang gesetzt habe, aber nicht nur dann, sondern eigentlich immer, möchte ich wenigstens versuchen umzusetzen und nicht bloß aus Bequemlichkeit Träumereien hinterherjagen und trotzdem nichts verändern. Und deshalb entsteht hier jetzt ein Blog.
Vielleicht habt ihr ja auch Projekte und Ideen, die ihr schon immer machen wolltet? Wollt neue Sportkurse ausprobieren, nach Asien reisen oder eine neue Sprache lernen? Oder eventuell auch einfach mal einen ganz neuen Kleidungsstil ausprobieren? 

Denn, so oft uns auch Gedanken wie: "Mache ich morgen." oder "Nächste Woche beginnt mein gesundes Leben" einholen, wenn wir mal ehrlich sind, ist jetzt die beste Zeit um unsere Worte in Taten umzusetzen!

Eure Sarah